#kommunalwahl18| Wer ist eigentlich … Annika Schütt?

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#kommunalwahl18| Wer ist eigentlich … Annika Schütt?

Kiel ist eine l(i)ebenswerte Stadt. Ich lebe gerne in Kiel und das nun schon seit 30 Jahren. Mein Name ist Annika Schütt, ich bin verheiratet, seit letztem Jahr Mutter eines kleinen Mädchens und von Beruf staatlich anerkannte Erzieherin. Zur Kommunalwahl 2018 kandidiere ich im Wahlkreis 23 Elmschenhagen-Süd, Kroog, Rönne, Moorsee. Seit ich vor über 12 Jahren in die SPD eingetreten bin ich vor allem kommunalpolitisch interessiert und aktiv. Natürlich macht auch die Arbeit an den großen Themen Spaß, doch liebe ich es die direkten Auswirkungen meiner Arbeit zu sehen. Als Mitglied im Ortsbeirat Elmschenhagen/Kroog, sowie im Jugendhilfeausschuss arbeite ich schon jetzt daran unsere Stadt Stück für Stück für alle besser zu machen. Ein besonderes Anliegen ist es mir Kiel zu einer kinder- und familienfreundlichen Stadt zu machen. So ausgelutscht und platt es klingen mag: Kinder sind unsere Zukunft. Und nur wer sich sicher ist gute Voraussetzungen für Familien vorzufinden entscheidet sich für Kinder. Ich möchte mich dafür einsetzen, dass viele sich junge Leute trauen diese Entscheidung zu treffen. Ein wichtiger Punkt für Eltern sind Betreuungsmöglichkeiten für ihre Kinder. Wir als SPD verstehen Kitas nicht als „Aufbewahrungsorte“ für Kindern, sondern als wichtiger Bestandteil des Bildungssystems. Als Mutter und als pädagogische Fachkraft kenne ich beide Seiten und weiß um die Probleme. Der weitere bedarfsgerechte Kitaausbau ist mit ein wichtiges Anliegen. Bedarfsgerecht ist hierbei vielschichtig zu verstehen.

– Kitas müssen wohnortnah sein, das heißt wir brauchen über das gesamte Stadtgebiet verteilt Kitas. Hierbei müssen vorhandene Bevölkerungsstrukturen und ihre voraussichtliche Entwicklung beachtet werden.
– Wir brauchen Kitas mit Öffnungszeiten, die die wirklichen Bedarfe der Eltern abdecken. Dabei müssen wir weg vom 8 bis 16 Uhr-Denken und neue Modelle entwickeln um zum Beispiel auch Eltern in Schichtdienst eine Kitabetreuung passend zu ihren Arbeitszeiten zu bieten.
– Wir müssen aber auch die Bedarfe der Kinder beachten. Das bedeutet kindgerechte Konzepte in den Kitas, die Rücksicht auf Bindung und Beziehung zwischen Kindern, pädagogischem Personal und Eltern nehmen.
– Es muss Betreuungsmöglichkeiten für alle Altersstufen geben. Klassischer Weise wird bei Kita an den Elementarbereich der 3 – 6 jährigen gedacht, die letzten Jahre rückte die Versorgung von Kindern unter drei Jahren in den Vordergrund, hierbei ist es aber immer noch schwierig Plätze für Kinder unter einem Jahr zu finden und aktuell ist durch die Überlegungen zu einem Recht auf Ganztagsbetreuung auch die Situation der Schulkinder wieder in aller Munde.

Die Belange aller Altersgruppen müssen gleichwertig betrachtet werden. Auch für die Mitarbeiter in den städtischen Kitas wollen wir etwas tun und fordern die Sozialpädagogischen Assistentinnen und Assistenten flächendeckend nach Entgeltgruppe 4 des TvöDs zu bezahlen. Die Arbeit mit den Jüngsten ist mit viel Verantwortung verbunden. Dieser wichtigen Tätigkeit.wollen wir mit einer angemesseneren Bezahlung Wertschätzung entgegen bringen. In unserem Wahlprogramm zu Kommunalwahl haben wir als SPD Kiel noch viele weitere Punkte festgeschrieben. So sind natürlich bezahlbarer Wohnraum, gute Luft, eine lebendige Kulturlandschaft und ein moderner ÖPNV auch wichtige Themen für Familien. Ich freue mich darauf als Mitglied der Ratsversammlung an all diesen Themen zu arbeiten. Wir Jusos haben ein starkes Team und viele junge Kandidatinnen und Kandidaten. Wenn nicht wir die Belange von jungen Familien und somit der nächsten Generation vertreten können, wer kann es dann?

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