Kategorien-Archiv Aktuelles

WIR KÖNNEN SIE STOPPEN !

Der diesjährige Aufruf zur Verhinderung des Nazi-Aufmarsches am 26.3.2011 ist online. Auf dem Flugblatt sind – neben dem Aufruf-Text – die diesjährigen unterstützenden Organisationen und Einzelpersonen aufgelistet; zudem findet ihr einige Veranstaltungsankündigungen. Diese sind aber auch separat in der Rubrik Termine einsehbar.

Das Flugblatt könnt ihr hier als PDF herunterladen.

Quelle: http://www.wirkoennensiestoppen.de/n/index.php/Home.html

Arbeitskreis LER

Auf dem Kreisparteitag im November 2010 haben die Jusos Kiel den Antrag zur Einführung des Faches „Lebenskunde – Ethik – Religionskunde“ gestellt.Aufgrund der sehr lebendigen und kotroversen Diskussion hat der Kreisparteitag diesen Antrag in einen Arbeitskreis überwiesen, mit dem Auftrag das Thema für einen erneuten Kreisparteitag im Frühjahr 2011 vorzubereiten.

 

Fünf Jusos im Kreisvorstand der Kieler SPD

Der Kreisparteitag der Kieler SPD am 21. Januar 2011 verlief für die Jusos äußerst erfolgreich: Fünf der elf Mitglieder des neu gewählten Kreisvorstands sind im Juso-Alter. Mit einem hervorragenden Ergebnis wurde Mathias Rekasch als Schatzmeister wieder gewählt. Danny Schulze aus dem Kreisvorstand der Kieler Jusos konnte mit seiner Kandidatur überzeugen und erhielt von den Kandidaten für einen Beisitzerposten die meisten Stimmen. Er will seinen Schwerpunkt bei der Arbeit gegen Rechtsextremismus setzen und brachte auch einen entsprechenden Antrag der Kieler Jusos mit dem Titel „Demokratie als fortwährende Aufgabe einer Großstadtpartei“ ein, den der Kreisparteitag mit breiter Mehrheit beschlossen hat. Als weitere Jusos wurden Katrin Bestmann, Annika Langfeld und Benjamin Raschke in den Kreisvorstand gewählt.

Das neue „Rotkielchen“ ist da!

Endlich ist es wieder da! Die Januar – Ausgabe des Rotkielchens findet Ihr hier: Rotkielchen_38_02_Dez_2010_Ansicht

Liebe Leserin, lieber Leser,

und plötzlich ist alles anders – sah es vor ein paar Monaten noch so aus, als müssten wir die aktuelle Landesregierung mit ihrer merkwürdig zustande gekommenen Ein-Stimmen-Mehrheit und ihrer mindestens ebenso merkwürdigen Politik der sozialen Schieflage noch fast eine ganze Wahlperiode ertragen, ist mit dem Urteil des Landesverfassungsgerichts auf Neuwahlen vieles in Bewegung geraten. Nicht zu letzt in der Sozialdemokratie, über deren Beharrungsvermögen – man möchte es fast Starrköpfigkeit nennen – mancher sich nach der verlorenen Wahl 2009 gewundert hat.

Nun wird schon mal der Spitzenkandidat per Urwahl bestimmt – wer die SPD bei der nächsten Landtagswahl repräsentieren soll, der muss als erstes die eigene Basis überzeugen können. Das ist neu, das ist richtig. Um der Gefahr zu entgehen, in die allzu erwartbaren Muster zu verfallen oder den verschiedenen Teilaspekten des Themas Gewalt anzutun, indem wir sie in einen runden Artikel pressen, haben wir uns entschieden, dem Thema seine Ecken und Kanten zu lassen und die Aspekte in der Mitte des Heftes jeweils in kurzen Schlaglichtern zu beleuchten.

Apropos „Erwartbare Muster“ – dass Ralf Stegner täglich seinen Musiktipp twittert ist erwartbar. Dass er unseren Vorschlag aus dem letzten Glasnost gleich mehrfach aufgegriffen hat, fanden wir dagegen amüsant. Nach diesem Beratungserfolg möchten wir einer möglichen Sprachlosigkeit nach dem Mitgliederentscheid entgegenwirken, und geben mit den Seitenüberschriften gleich eine Reihe möglicher Musiktipps zur Auswahl.

Wie immer wünschen wir viel Spaß bei der Lektüre und der einen oder anderen sich vielleicht anschließenden Diskussion.

Eure Redaktion

Jusos Kiel teilen Kritik an Oberbürgermeister Torsten Albig nicht

Unter dem Titel „Hakenkreuze im Backshop“ erschien am 6. Januar 2011 auf taz.de ein Artikel zu einem rechtsextremen Anschlag in Kiel Friedrichsort. Der Autor berichtet in seinem Artikel auch über einen Brief der Juso-Hochschulgruppe, in dem die Hochschulgruppe dem Kieler Oberbürgermeister Torsten Albig (SPD) vorgeworfen hatte, zu wenig Sichtbares gegen die erstarkende rechtsextreme Szene zu unternehmen. In diesem Zusammenhang wird Vorstandsmitglied Carolin Ahrens mit den Worten zitiert, „die Szene dürfte ermuntern, dass bisher nach Übergriffen selten Anklagen folgten“.

Der Kreisverband der Kieler Jusos distanziert sich von dieser Kritik und von der Art ihrer Verbreitung. Diese Klarstellung erscheint notwendig, da in dem Artikel leider allgemein von „Jusos“ gesprochen wird. Sowohl der Brief an Torsten Albig, als auch die über taz.de geäußerte Kritik wird nicht von den Kieler Jusos unterstützt. Gerade die Äußerung, es würden zu selten Anklagen erfolgen, in einen Zusammenhang mit Kritik an einem Oberbürgermeister zu stellen, legt die Vermutung nahe, dass eher die politische Beschädigung einer Person, als sachliche Kritik gewollt ist.

Gleichwohl sind auch die Kieler Jusos besorgt über die Aktivität der rechtsextremen Szene in Kiel und fordern vonseiten der Ratsfraktionen als auch der Verwaltung ein energisches und auch sichtbares Vorgehen. Der Kreisverband der Kieler Jusos hat zur Bekämpfung des Rechtsextremismus bereits vor zwei Jahren den Arbeitskreis „Aktiv gegen Rechts“ gegründet. Darüber hinaus haben die Jusos Kiel einen Antrag an den Kreisparteitag gestellt, in dem wir unter dem Titel „Demokratie als fortwährende Aufgabe einer Großstadtpartei“ auch ein stärkeres Handeln von der Kreispartei fordern. Unter anderem soll fortan ein Mitglied im Kreisvorstand mit der expliziten Aufgabe betraut werden, sich in Zusammenarbeit mit anderen gesellschaftlichen Gruppen dem Kampf gegen Nazis in Kiel zu widmen.

NAZIS BLOCKIEREN- AM 19. FEBRUAR 2011 IN DRESDEN!

Das Bündnis “Dresden Nazifrei” mobilisiert bundesweit für den 19. Februar 2011.

Das Datum war bisher nicht eindeutig festgelegt, da die Faschisten sowohl für den 13.02, als auch  für den 19.02 zu einem sogenannten “Trauermarsch zum Gedenken an die Opfer des alliierten Bombenterrors auf Dresden im Zweiten Weltkrieg” aufgerufen haben.

Grund für das Verhalten der faschistischen  Geschichtsverdreher ist der letztjährige Marsch. Dieser wurde von antifaschistischen, demokratischen und firedlichen Kräften blockiert und verhindert. Damit bekamen die Nazis nicht die Möglichkeit ihren braunen Blödsinn in der Elbmetropole zu verbreiten. Der Aufmarsch in Dresden ist einer der größten Aufmärsche der Faschisten in Europa.

Damit uns dieser Erfolg auch dieses Jahr wieder gelingen kann, brauchen wir wieder zahlreiche und tatkräftige Unterstützer_innen.

Informationen zu Bündnis und Mobilisierung findet ihr unter www.nazi-nazifrei.com oder www.avanti-projekt.de

Artikel von www.jusos-sh.de

Sternstunde & Türkisches Abendessen mit MdL Serpil Midyatli

Liebe Genossin, lieber Genosse, liebe Interessierte,

wir wollen uns gemeinsam mit Euch inhaltlich auf die diesjährige Landeskonferenz vorbereiten.

Neben unseren Anträgen, werden wir auch einen aktuellen Entwurf zur Integrations- und Migrationspolitik von Serpil, als unserer integrationspolitischen Sprecherin der Landtagsfraktion und Landtagsabgeordneten aus Kiel diskutieren können.

Um sich hierauf nicht nur gedanklich gut einstellen zu können, freuen wir uns, dass alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer an diesem Abend von Serpil zu einem türkischen Abendessen im Mega Saray eingeladen werden. Daher wäre eine Anmeldung unter t.wuestenberg@jusos-kiel.de wünschenswert – für die Teilnahme aber nicht zwingend notwendig. Das Mega Saray ist auf dem Ostufer durch die Haltestelle „Betriebshof/Werftstraße“, gut mit dem ÖPNV zu erreichen.

Wir freuen uns auf euch!

Historischer Stammtisch am 12. Januar

Gemeinsam mit der AG60+ und der Kieler Bundestagsabgeordnete Hans – Peter Bartels laden wir am Mittwoch, den 12. Januar um 19 Uhr wieder in den Legienhof (Legienstraße 22) ein zum nächsten „Historischen Stammtisch“. Thematisiert wird diesmal:

                                            Der Kieler Linksradikalismus                                                                       in Anlehnung an das Buch von Detlef Siegfried „Das radikale Milieu.                                        Kieler Novemberrevolution, Sozialwissenschaft und Linksradikalismus                                                                             1917 – 1922“

Als Referenten konnten wir den Autor des oben genannten Buches, Prof. Dr. Detlef Siegfried, gewinnen. Er hat an der  Christian-Albrechts-Universität zu Kiel studiert und promoviert und ist heute Associate Professor für Neuere Deutsche Geschichte und Kulturgeschichte an der Universität in Kopenhagen, sowie wissenschaftlicher Mitarbeiter der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg.

Der „Historische Stammtisch“ ist eine Veranstaltungsreihe, in der wir uns mit der vielseitigen Geschichte der Arbeiterbewegung in Kiel auseinandersetzen. Wir freuen uns auf Dich !

Wie gerecht ist die Rente der Zukunft ?


Unter dieser Fragestellung hatten am 08.12 die Jusos, die AG60+ sowie die Afa zu einer Veranstaltung zum Rentensystem eingeladen. Referent war der Kieler Bundestagsabgeordneter Dr. Hans-Peter Bartels.

Zum Einstieg der Veranstaltung durften die Teilnehmerinnen und Teilnehmer drei Fragen zum Bereich Renten beantworten, wobei sich die Antworten deckten:

– Wer soll für die Altersvorsorge verantwortlich sein ?                                                                   Der Staat

– Woran soll sich der Rentenbezug orientieren ?                                                                         An der Lebensarbeitszeit

– Wie findest du eine steuerfinanzierte Grundrente, positiv oder eher negativ ?                           Positiv

Im Anschluss hat Hans-Peter Bartels dann in seinem Referat 3 mögliche Modelle des Rentensystems erläutert

– Umlagesystem

– Steuerfinanziertes Rentensystem

– Kapitalstock

Der Hauptpfeiler der Rente ist die gesetzliche Rentenversicherung (GRV). Sie ist eine Pflichtversicherung für alle ArbeitnehmerInnen. Die GRV verflogt drei Ziele: Eine angemessene Grundsicherung, die Dynamisierung der Renten und auch ihre Sicherheit.

Die gesetzliche Rentenversicherung steht vor vielen Schwierigkeiten, für die derzeit und in absehbarer Zukunft Lösungen gefunden werden müssen. Diese kann man nur finden, wenn man sich mit den Problemen beschäftigt. Diese seien der demographische Wandel und wirtschaftliche Wandel. Hans-Peter Bartels betont in seinem Vortrag, dass das heutige System bei Arbeitslosigkeit anfällig ist. Die Rentenbezugsdauer ist von 10 Jahren in der 60er Jahren auf heute 18 Jahre gestiegen. Der Zuwanderung der 90er Jahren stehen wir heute eher einer Abwanderung gegenüber. Die Themen Mindestlohn und Altersarmut waren ebenso Schwerpunkte der Veranstaltung.

Einen kompleten Wandel des Rentensystems lehnt Bartels ab. Viel mehr unterbreitet er den Anwesenden einen Vorschlag eines Mixmodells: Steuern rauf und Beiträge runter.

Doch welche Steuer soll angehoben werden? Die Verbrauchssteuern? Sollen auf die Kapitalerträge auch Rentenabgaben bezahlt werden? Sollen alle Bürger in die Rentenversicherung einzahlen? Führt dies zu einer gerechteren Rente ? Während der regen Diskussion im Anschluss versuchten wir,Antworten auf diese Fragen zu finden.

Am Ende dieses rundum gelungenen Abends wurde der Wunsch nach weiteren Diskussionsforen geäußert, sodass sich die Jusos Kiel auch in Zukunft mit der essentiellen Frage nach dem Fortbestand der solidarischen Rentenversicherung auseinandersetzen werden. Zudem wollen wir das Thema in Form eines Antrags an die Juso – Landeskonferenz sowie den Kreisparteitag auch auf anderen Ebenen vorantreiben.

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Diskutiere jetzt mit uns und anderen zu Aktuellen Themen wie z.B. der Kennzeichnungspflicht von Polizisten,  der Einführung des Faches Lebenskunde- Ethik – Religionskunde oder anderen Themen in unserem neuen Forum.

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Wir freuen uns auf eine hoffentlich spannende diskussion mit dir.