Kategorien-Archiv Kommunalwahl 2018

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#Kommunalwahl18 | Wer ist eigentlich … Christina Schubert?

Kiel ist eine wachsende, ziemlich coole Stadt. Mit ihrer Lage quasi direkt an der Ostsee, ihren zahlreichen Parks, vielen guten Schulen und einer guten Infrastruktur ist sie gerade auch für junge Menschen sehr lebenswert und attraktiv. Dies sieht man deutlich daran, dass die Studierendenzahlen beständig ansteigen und Kiel dadurch immer mehr zu einer Studentenstadt wird.

Umso wichtiger ist es also, die Interessen, Ideen und Anregungen von jungen Menschen in die Kommunalpolitik mit aufzunehmen und ihr dort eine starke Stimme zu verleihen. Denn hier wird entschieden, in welche Richtung sich Kiel in den nächsten Jahren entwickeln wird, was und wo gebaut wird, wie Lösungen für Verkehrsprobleme gefunden werden und welche Projekte oder Ideen finanziell gefördert werden. Dabei sollten gerade jungen Menschen mitreden, denn sie sind es, die noch lange Zeit mit diesen Entscheidungen leben werden.

Deswegen trete ich selbst als Kandidatin im Wahlkreis Brunswik/ Adolfplatz zur Kommunalwahl am 6. Mai an, um so aktiv an der Entwicklung und Gestaltung der Stadt Kiel mitzuwirken. Aber wer bin ich überhaupt? Ich heiße Christina Schubert, bin 27 Jahre alt und wohne seit fast sieben Jahren in Kiel. Damals bin ich für mein Lehramtsstudium nach Kiel gezogen, welches ich im letzten Herbst beendet habe. Nachdem ich nun einige Monate als Schulbegleiterin gearbeitet habe, promoviere ich ab März 2018 am Pädagogischen Institut der CAU und bin dort als Wissenschaftliche Mitarbeiterin tätig.

Daraus ergeben sich auch die Themen, die mir bei meiner politischen Tätigkeit besonders am Herzen liegen: Bildung und Digitalisierung. Gute Bildung ist die Grundlage für Lebenschancen. Die Digitalisierung wird die Zukunft unserer Gesellschaft, von Arbeit und Leben in den nächsten in allumfassenden Maße beeinflussen. Beide Aspekte sind für mich eng miteinander verwoben.

Zur erfolgreichen Digitalisierung gehört zunächst natürlich der schnelle Ausbau von Glasfaser. Die Bereitstellung der Technologie reicht aber nicht aus! Als Gesellschaft müssen wir uns fit für den Digitalen Wandel machen. Die Kernfrage ist dabei: Wie können wir den digitalen Wandel zum Wohl unserer Stadt und all ihrer Bewohner gestalten? Mit der digitalen Kieler Woche, dem Fablab oder dem Webmontag gibt es bereits viele tolle Projekte. Diese müssen unterstützt und weiter ausgebaut werden, um Ideen zu entwickeln, wie die Digitalisierung das Leben und Arbeiten in der Stadt Kiel in jeglicher Hinsicht verbessern kann.

Nach wie vor gibt es aber auch zahlreiche Bedenkenträger, die dem Digitalen Wandel kritisch gegenüber stehen. Dies beruht häufig auf mangelndem Wissen. Deswegen kommt den Schulen im Digitalen Wandel eine entscheidende Rolle zu, bei der sie volle Unterstützung aus der Politik verdienen! Voraussetzung dafür ist es, dass alle Schulen in ihrer Aussatzung zeitgemäßen Anforderungen entsprechen. Alle Schülerinnen und Schüler in Kiel müssen die Möglichkeit haben, an wohnortnahen und modernen Schulen zu lernen. Um insbesondere den Aspekt der digitalen Bildung zu vertiefen, müssen die Kooperationen zwischen Experten, Unternehmen und Forschungseinrichtungen mit den Schulen intensiviert und gefördert werden.

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#Kommunalwahl18 | Wer ist eigentlich … Tobias Friedrichs?

Moin, Moin!


Mein Name ist Tobias Friedrichs, ich bin 30 Jahre alt, Lehrer und Direktkandidat der SPD für den Kieler Süden, genauer gesagt für Meimersdorf, Wellsee und Kronsburg.

 

Freizeit, Lernen, Wohnen: eine Ortsmitte für Meimersdorf

„Kein anderer Stadtteil wächst so schnell und das wird voraussichtlich auch so bleiben“ schrieben die Kieler Nachrichten 2015. Und das ist richtig. Kein anderer Stadtteil expandiert so dynamisch und rasch, denn Wohnraum im Zentrum ist knapp und freie Bauflächen existieren vor allem in und um Meimersdorf. Neue Wohnquartiere entstehen hier gerade, weitere sind in Planung. Das ist zugleich spannend wie herausfordernd für die kommunale Politik. Denn wir benötigen hier im Süden nicht nur Wohnungen und Häuser, sondern auch eine lebendige Ortsmitte mit Ärzten, Geschäften und Freizeitangeboten.


Kiel ist eine Flächenstadt, der Weg zum Zentrum vom Kieler Süden ist zu Fuß kaum zu erreichen und mit dem Fahrrad nicht für alle Generationen zu meistern. Umso wichtiger ist es, dass alles für den täglichen Bedarf Nötige fußläufig erreichbar ist. Für Jugendliche müssen zudem Freizeitangebote geschaffen werden, Basketball- und Fußballplätze gehören genauso dazu wie ein Jugendtreff. Das ist nicht überall im Kieler Süden so. Mit den neuen Wohngebieten in Meimersdorf haben wir die Möglichkeit, dies zu ändern.

 

Sportangebote schaffen: Eine Turnhalle für Wellsee

2013 hat die Sport-Bedarfsanalyse der Stadt Kiel ergeben, dass in Wellsee dringend eine Sporthalle benötigt – diese gibt es bisher nicht. Gegenüber des Sportvereins Fortuna Wellsee wäre ein idealer Standort hierfür. Das Sportangebot der Vereine könnte so erweitert werden und man müsste nicht mehr in andere Stadtteile fahren, um Handball oder Hallenfußball zu spielen. Für solch eine Turnhalle werde ich mich einsetzen.

Als Lehrer ist mir die Bildungspolitik ein Herzensanliegen. In ganz Meimersdorf, Wellsee und Kronsburg existiert bis heute keine weiterführende Schule. Diese wird aber in den kommenden Jahren dringend benötigt. Ein solcher Neubau ermöglicht es, eine offene, moderne und technisch gut ausgestattete Schule zu errichten. Dafür werde ich mich einsetzen.

Aber nicht nur in Meimersdorf, in ganz Kiel benötigen wir moderne Schulen mit einer guten Ausstattung. Die Realität jedoch sieht anders aus: überfüllte Klassenräume, kein WLAN, keine oder zu wenige Computerräume. Kiel möchte eine digitale Stadt sein, also braucht es auch digitale Schulen. Dafür werde ich mich einsetzen.

 

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#Kommunalwahl18 | Wer ist eigentlich … Daniel Pollmann?

Moin,

ich heiße Daniel Pollmann (34) und bin Euer Kandidat für den Wahlkreis Ellerbek/Wellingdorf-Süd. Erlernt habe ich den Beruf des IT-Systemkaufmannes und den des Handelsfachwirtes. Ich bin zwar am Niederrhein aufgewachsen, aber Kiel ist seit über 16 Jahren meine Herzensheimat. Mich hat es sehr schnell auf das schöne Ostufer gezogen. Hier lebe, wohne und arbeite ich. Und genau hier bin ich für Euch politisch unter anderem als Vorsitzender im Ortsbeirat seit vielen Jahren aktiv. Mir macht es viel Freude Ideen für unsere Stadtteile zu entwickeln, voranzutreiben und umzusetzen. Meine politische Arbeit möchte ich gerne für Euch als Ratsherr fortführen.

Als IT-Systemkaufmann weiß ich wie wichtig es ist, die Digitalisierung und Modernisierung in unserer Gesellschaft voranzutreiben. Angefangen vom Breitbandausbau bis hin zum W-Lan in Innenstadt oder auch im Bus. Schulen, Firmen, Behörden, Du und Ich, wir sind alle auf eine gute digitale Infrastruktur als ein starkes Wirtschaftsland in Europa angewiesen. In dem Bereich gibt es leider noch viel zu tun. Und da möchte ich mit meinem Wissen gerne unterstützen.

Mit der neuen Bahnhaltestelle Ellerbek auf der Hein-Schönberg-Strecke hält nach über 40 Jahren wieder regelmäßig ein Personenzug. Fahrradrouten werden in Kiel ausgebaut. Das sind nur zwei Maßnahmen, um andere Fortbewegungsmittel anzubieten. Wir stehen hier am Anfang und ich werde diesen wichtigen Schritt in ein umweltfreundliches Kiel weiter begleiten. Ein zentraler Punkt wird daher die Verbesserung des ÖPNV sein müssen. Damit jeder unser ÖPNV gerne nutzt, muss dieser besser und bezahlbarer für alle werden.

Wir brauchen in Kiel bezahlbaren Wohnraum. Mit Alt-Ellerbek haben wir ein Quartier mit sehr viel Potential. Mit dem „Masterplan Alt-Ellerbek“ habe ich in den vergangenen Jahren den Anstoß gegeben. Vorbereitende Maßnahmen konnten schon umgesetzt werden. Die Planung zur längst fälligen Gesamtentwicklung möchte ich weiter vorantreiben.

Ellerbek und Wellingdorf-Süd sind schöne und grüne Stadtteile. Unsere Parkanlagen sind für jeden eine willkommene Oase der Erholung und Entspannung. Diese Naherholungsziele gilt es zu erhalten und attraktiver zu gestalten. Besonders die regelmäßigere Pflege der Grünanlagen liegt mir sehr am Herzen.

Bei großen und wichtigen Vorhaben ist es nötig, alle Menschen aus dem Stadtteil mit einzubinden. Auf Ortsbeiratsebene ist das für mich in den letzten Jahren ein Standard gewesen. Das wird es auch weiterhin bleiben. Denn ich mache Politik für Euch und dazu brauche ich Deine Meinung.

 

 

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Pressemitteilung: Starke Forderungen für den Jugendwahlkampf

SPD-Kreisparteitag beschließt Kommunalwahlprogramm / Die Jusos geben Impulse mit starken Forderungen für das Programm.

Am Samstag den 3. Februar entscheidet der Kreisparteitag der Kieler SPD über das Wahlprogramm zur anstehenden Kommunalwahl. Die Jusos spielen dabei nicht nur als Delegierte eine wichtige Rolle, sondern treten vor allem mit vielen starken Forderungen auf.

Die Jusos wollen viele Punkte in das Programm einbringen, die in erster Linie junge Kielerinnen und Kieler betreffen.
So fordern die Jusos unter anderem, dass alle Kieler Sporthallen saniert werden und eine bessere Ausstattung für Sportvereine sichergestellt wird.
Zudem unterstützen sie den Jungen Rat in seiner Forderung nach einem vergünstigten ÖPNV-Ticket für Schüler und Auszubildende.

Ebenso wollen sie Start-Ups in Kiel neuen Raum für Entwicklung geben: „Wir wollen städtische Open Workspaces schaffen, damit sich junge Start-Ups besser untereinander vernetzen können.“, erklärt der junge Kommunalwahlkandidat Phillip Schüller. So soll die Wirtschaftskraft gesteigert und der Arbeitsmarkt in Kiel belebt werden.

Welche der 24 Juso-Forderungen es am Samstag in das Kommunalwahlprogramm der SPD schaffen, bleibt offen.
Juso-Kreisgeschäftsführerin und Kandidatin zur Kommunalwahl Christina Schubert zeigt sich aber zuversichtlich: „Unsere Punkte sind unerlässlich, damit sich Kiel in Zukunft als eine attraktive Stadt für junge Menschen präsentiert.“