Podiumsdiskussion in der Hebbelschule

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Podiumsdiskussion in der Hebbelschule

von Daniel P. Martinen, Mitglied der Kieler Jusos und des Juso-Landesvorstands
Die Aula füllt sich. Immer mehr Schülerinnen und Schüler strömen in die Halle, die mit den rundum angeordneten Klassenräumen eigentlich mehr aussieht wie ein Flur. Einzig die zahlreichen Stühle und die Bühne erinnern einen daran, dass es sich um eine Aula handelt. Die Scheinwerfer blenden und ein wenig Aufregung ist auch dabei: So ging es mir vergangene Woche, als ich für die Kieler Jusos an der Podiumsdiskussion des VPJ an der Hebbelschule teilnahm.
Die Vertreter des Verbandes Politischer Jugend wurden eingeladen mit den Jugendlichen über Bildungs- und Netzpolitik zu diskutieren. Von zwei gut vorbereiteten Moderatorinnen wurde mit einer kurzen Einleitung in das jeweiligen Thema eingeführt und dann den Rednern und den Schülern das Wort übergeben. Anfängliche Zurückhaltung schlug später um in eine rege Diskussion, die trotz einer Überziehung von fünfzehn Minuten alle Anwesenden auf ihren Sitzen hielt. Die Vertreter der verschiedenen Jugendorganisationen konnten jeder für sich ihren Standpunkt gut darstellen und schlüssig argumentieren. Genau das war der Sinn und die Idee hinter Diskussionsrunde:
Ziel war es nicht zehn neue SPD-Mitglieder zu gewinnen, sondern für unser politisches System zu werben. Den Teilnehmerinnen und Teilnehmern deutlich zu machen, dass es in unserer politischen Landschaft unterschiedliche Meinung gibt und darüber auch gestritten wird. Aber dass Streit nicht schlimmes ist, sondern unsere Demokratie bereichert. Es ging mir bei der Diskussion darum, bei den Jugendlichen ein Interesse für unsere gesellschaftlichen Fragen zu wecken und sie vielleicht auch im Gespräch untereinander zu einer Diskussion über die verschiedenen geäußerten Standpunkte zu animieren. Das ist gelungen und man kann sich auf die nächste VPJ-Podiumsdiskussion freuen1

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