Neues Rotkielchen erschienen: Jetzt ist Schulz!

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Neues Rotkielchen erschienen: Jetzt ist Schulz!

Die aktuelle Ausgabe als PDF findet Ihr hier: http://www.jusos-kiel.de/wp-content/uploads/2014/05/Rotkielchen_43_01_Ansicht.pdf

Liebe Leserin, lieber Leser,

wir alle kennen das mehr oder weniger unterhaltsame Trinkspiel, bei dem man – nachdem jemand aufstößt – möglichst schnell SCHULZ rufen muss, um nicht derjenige zu sein, der mit der flachen Hand einen Schlag auf den Hinterkopf erhält. Außer heißer Luft kommt bei diesem Spiel nicht viel rum. Merh als nur heiße Luft produziert hingegen Martin Schulz. Als Spitzenkandidat aller europäischen Sozialdemokraten tritt er mit einem ambitionierten Ziel an: er möchte Präsident der EuropäiRotkielchen_Titelschen Kommission werden und der „Alternativlosigkeit“ der letzten Jahre ein Ende setzen. Als Kommissionspräsident wird Schulz viel anpacken müssen. Grund genug für das Rotkielchen, einen Blick auf die bisantesten Themen in Europa zu werfen. In dieser Ausgabe berichtet Liam Duffy von der irischen Labour Party über den politischen Preis, den seine Partei in der großen Koalition und im Kampf um die Konsolidierung des Haushaltes zahlen muss (Seite 4). Außerdem schauen wir auf das nächste Sorgenkind in Sachen Eurorettung: Frankreich (Seite 12). Wenn man über europäische Sorgenkinder sprcht, darf Griechenland nicht fehlen. Doch ist der Umgang, den die deutschen Medien mit den Helenen pflegen der Richtige? Das darf bezweifelt werden. Weshalb das so ist, kannst Du auch in diesem Heft lesen (Seite 5).

Neben der Wirtschaftskrise beschäftigt uns derzeit vor allem die Situation im Osten Europas. Währned sich die Lage in der Ukraine weiter zuspitzt, entwickelt sich das Land immer mehr zum Spielball zwischen der EU und Russland (Seite 11). Aber wie sieht es in der Ukraine aus? Ein Mitglied der Kieler Jusos ist derzeit in Kiew und leistet dort seinen Freiwilligendienst. Er berichtet exklusiv von seinen Erlebnissen auf dem Maidan (Seite 10). Außerdem setzen wir uns in der Rubrik „Pro&Contra“ dieses Mal mit der Sperrklausel auseinander und beleuchten die Situation der AfD.

Aber nicht nur Eurpa beschäftigt uns in dieser Ausgabe. Es gab mal wieder (Überraschung!) einen Wahlkampf zu bestreiten, der in entspannter Routine soverän gewonnen wurde (Seite 15). Gekoppelt an die Wahl fand zudem ein Bürgerentscheid über die Ansiedlung eines Möbelmarktes in Kiel statt. Zuvor hatte sich hiergegen ein vor allem schriller Protest von Wutbürgern formiert, der es tatsächlich schaffte, ein Plebiszit anzustrengen (Seite 14). Außerdem wagen wir einen Rückblick auf zwei Themen, die vor kurzem heiß diskutiert wurden. Mit der nötigen zeitlichen Distanz reflektieren wir den Umgang der SPD mit Sebastian Edathy (Seite 3) und die Debatte um die Hamburger Gefahrengebiete (Seite 13).

Die Rotkielchen-Redaktion wünscht wie immer viel Spaß bei der Lektüre und der einen oder anderen sich vielleicht anschließenden Diskussion. Diskussionsbeiträge, Anregungen und Kritik könnt Ihr uns gerne auch über das Kontaktformular der Kieler Jusos auf www.jusos-kiel.de zukommen lassen.

Eure Redaktion

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