Das neue Rotkielchen ist da!

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Das neue Rotkielchen ist da!

Rotkielchen_44_1_CoverLiebe Leserin, lieber Leser,

die politische Debatte in Deutschland wird derzeit von der Diskussion beherrscht, wie mit den zahlreichen Geflüchteten, die es nach Europa zieht, umgegangen werden soll. Nachdem zunächst vor allem der rechtsextreme Mob in Heidenau, Freital und andernorts von sich reden machte, ist der „Aufstand der Anständigen“ nun endlich ins Rollen gekommen, um den von Vizekanzler Gabriel mit Recht als „Pack“ gegeißelten Stimmungsmachern entgegenzutreten.

Auch das Rotkielchen kommt an der aktuellen Debatte natürlich nicht vorbei: Während wir in Kiel von einer großartigen Solidaritätswelle zu berichten wissen (S. 10), fällt die Analyse der Asylpolitik auf europäischer Ebene ernüchternder aus und stellt dabei nur eines der vielen aktuellen Probleme der Europäischen Union dar (S. 4). Mit der Flüchtlingsdebatte hat auch der SPD-Parteivorsitzende Sigmar Gabriel ein Thema gefunden, um sein persönliches Profil zu schärfen. Die innerparteiliche Kritik am Vorsitzenden, der als Wirtschaftsminister unter anderem leidenschaftlich für das transatlantische Freihandelsabkommen wirbt (S. 11), scheint zuletzt dennoch einmal mehr einen Höhepunkt erreicht zu haben. Grund genug, um eine Bilanz seiner sechs Jahre als Parteivor- sitzender zu ziehen und der Frage nachzugehen, was aus dem einstigen „Siggi Pop“ geworden ist (S. 8).

Neben den großen Themen auf Bundesebene bietet auch die lokale politische Bühne ausreichend Diskussionsstoff. Die Landtagswahl 2017 wirft bereits ihre Schatten voraus und die ersten Bewerbungen für eine SPD- Direktkandidatur sind verschickt. So will sich unter anderem der amtierende Ministerpräsident Albig für das Direktmandat im Wahlkreis Kiel-Nord bewerben, was Anlass zur Frage gibt, ob die Aufgaben eines Ministerpräsidenten sich mit einem solchen Mandat vertragen (S. 6) und welche Eigenschaften man für eine Tätigkeit in der Politik überhaupt mitbringen sollte (S. 7). Nicht nur der Kieler Norden schaut zudem gespannt auf den Bürgerentscheid zur Bewerbung Kiels als Austragungsort der Segelwettbewerbe bei den Olympischen Spielen 2024. Das Rotkielchen hilft bei der Entscheidungsfindung zur Abstimmung und hat in der Rubrik „Pro & Contra“ das Für und Wider der Spiele in Kiel aufgelistet (S. 12). Stimme hier ab, wer dich mehr überzeugt hat.  Junge Kielerinnen und Kieler, die sich aktiv in die Kommunalpolitik einmischen wollen, können künftig nicht nur bei den Jusos aktiv werden, sondern sich zudem in dem bald zu wählenden Kinder- und Jugendbeirat engagieren (S. 15).

Auch der Blick über den Tellerrand darf natürlich nicht fehlen: Wir beleuchten die aktuelle politische Lage in Brasilien und gehen auf die Wirrungen um die Korruptionsvorwürfe gegenüber der brasilianischen Regierung ein (S. 14).

Wie immer wünschen wir Dir viel Spaß bei der Lektüre und freuen uns auf die ein oder andere Diskussion, die sich anschließt. Lob, Kritik und Anregung kannst Du uns gerne an rotkielchen@jusos-kiel.de schicken.

Eure Redaktion

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