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Erfolgreicher Kultur-Kreisparteitag

Über 150 Interessierte tummelten sich im KulturForum KielAm letzten Samstag, 14.05.2011, fand im KulturForum Kiel ein außerordentlicher Kreisparteitag der SPD Kiel statt. Organisiert vom Kulturforum der SPD Kiel wurde dieses Mal eine neue Veranstaltungsform, die World Café-Methode, ausprobiert. An 13 Tischen konnte mit Kulturschaffenden zu den unterschiedlichsten Themen angeregt diskutiert werden. Das Kulturforum protokollierte die Gespräche, wird sie zusammenfassen und als Ergebnis Anträge auf kommenden Kreisparteitagen stellen.

Anschließend an den Kulturteil wurden Anträge behandelt. Wir Jusos waren dieses Mal bei drei Anträgen (Mit-)Antragssteller. Zusätzlich dazu stellten wir auf dem Parteitag einen Initiativantrag, der den Kreisparteitag aufforderte, einen Brief der Jusos SH an den Bundesvorstand der SPD zu unterstützen, der das Vorgehen des SPD-Bundesvorstandes in der Causa Sarrazin kritisiert und Sarrazin zum Parteiaustritt auffordert. Dieser Brief wurde dann auch ohne Gegenstimme beschlossen.

Der gemeinsam mit dem AK SPD und Kirche eingebrachte Antrag zur Einführung eines „Religionsunterrichts für alle“ in Anlehnung an den so genannten „Hamburger Weg“ wurde, nach einigen Diskussionen, mit nur einer Gegenstimme angenommen. Der Kreisverband Kiel wird sich nun dafür einsetzen, dass der Beschluss Teil des Wahlprogramms der SPD für die Landtagswahl 2012 wird.

Als Antrag A2 brachten wir Jusos den auf dem letzten Landesparteitag nicht behandelten Antrag der Jusos SH „Jetzt nicht aufhören mit mehr Demokratie wagen“ ein. Dieser sieht vor, das erfolgreich durchgeführte Verfahren zur Nominierung eines/einer Spitzenkandidat_in verbindlich als Urwahl in der Satzung der SPD SH festzuschreiben. Ebenso sieht der Antrag eine Mitgliederbefragung zur Findung des Landesvorsitzenden vor. Der Antrag wurde ebenfalls mit breiter Mehrheit angenommen.

Gemeinsam mit den Ortsvereinen Kieler Mitte, Wik und West/Altstadt sowie der AsF wurde ein Antrag auf doppelt quotierte Redelisten auf Parteitagen gestellt. Dieser Antrag wurde kontrovers diskutiert und der Gesamtantrag am Ende mit ca. 2/3 Ja-Stimmen angenommen.

Wir Jusos Kiel sind mit dem Parteitag überaus zufrieden. Dass alle unsere Anträge so breite Mehrheiten bekommen haben, hatten wir vorher nicht erwartet. Umso mehr freut es uns, dass wir mit unseren Positionen auf so klare Zustimmung in der Partei gestoßen sind.

Raus zum 1. Mai!

Willst du auch eine Gesellschaft, die solidarischer und gerechter ist? Dann komm zu unseren Aktionen am 1. Mai 2011 in Kiel. An diesem Tag wollen wir gemeinsam als Jugendliche aus Schleswig-Holstein lautstark zeigen: Gerecht geht anders!

Wir fordern:
– gute Ausbildungsplätze für Alle! Statt der Zunahme vollzeitschulischer Ausbildungen und sinnloser Maßnahmen fordern wir qualitativ gute Ausbildungsplätze in Betrieben und eine Übernahmegarantie!
– eine kostenlose Bildung und einen gleichberechtigten Zugang zu einer Schule für Alle – unabhängig vom Einkommen der Eltern und der sozialen Herkunft. Wir wollen nicht schon in der Schule aussortiert werden und ungleiche Chancen haben!
– Gleicher Lohn für gleiche Arbeit? Na klar! Das wollen wir nicht nur für LeiharbeiterInnen. Noch heute werden Frauen in den meisten Branchen für die gleiche Tätigkeit viel schlechter bezahlt als ihre männlichen Kollegen. Schluss damit!
– eine gerechtere Gesellschaft, in der alle Menschen, unabhängig von Herkunft und Geschlecht, ob mit oder ohne deutschen Pass, die gleichen Zugangsmöglichkeiten zu Bildung, der Arbeitswelt und politischer Mitbestimmung haben. Darum stellen wir uns auch immer und überall Nazis und Rassismus entgegen!

Wir wollen am 1. Mai nicht nur im Gedenken an die zahlreiche Errungenschaften der Arbeiterklasse auf die Straße gehen sondern auch für das Hier und Jetzt einstehen! Denn wir wollen mitbestimmen und ein schöneres Leben! Kommt vorbei!

Aktionen:
09.30h Treffpunkt Wilhelmplatz am roten DGB Jugend Bus
10.00h Jugendblock unter dem Motto: „Wir können auch anders – Her mit dem schönen Leben!“ auf der 1. Mai Demonstration der Gewerkschaften.
Bringt Transparent, Schilder und Sachen zum laut sein mit!
12.00h – 14.00h Jugendkonzert nach der Demonstration in der Legienstraße vor dem Kieler Gewerkschaftshaus!

Live on stage: Capsaicin aus Neumünster (Funk/Rap/Rock)
BeatSchock aus Neumünster (Pop-Funk-Jazz)

Erste Ausgabe „Geistesblitze gegen Rechts“

Hier auch zum runterladen

Bericht Lübeck Demo 2011

[hide-this-part]Am Samstag, den 26.03.2011 vollzog, sich ein trauriges Schauerspiel im Lübecker Stadtteil St. Lorenz: Rund 250 Rechtsextreme zogen von über 3.000 Polizisten begleitet durch den Wohnort. Rechte Parolen, Fahnen, Hetzreden zwischen Reihenhäusern und Wohnblöcken. Zeitgleich protestierten fast 1.500 Menschen am Bahnhof friedlich gegen diesen Aufmarsch.

Die zahlreichen Sitzblockaden mit denen die Antifaschisten versuchten, den Aufmarsch und die Verherrlichungen des Nazi-Terrors zu unterbinden, wurden durch Einsatz von Pfefferspray und mit Hilfe von Hundestaffeln aufgelöst. Nur ein Blockadepunkt konnte von der Polizei nicht geräumt werden, sodass die Nazis auf die deutlich kürzere Ausweichroute gezwungen wurden. Ein Teilerfolg! Es zeigt sich aber, dass unser Kampf gegen Rechtsextremismus, Faschismus und Intoleranz nicht aufhören darf und wir weiter aktiv sein müssen. Wir werden den kommen Aufmarsch in Lübeck 2012, wie jede andere faschistische Kundgebung blockieren. Seid auch ihr mit dabei:

Als Blockierer oder Demonstrierer – zeigt Flagge gegen Rechts![/hide-this-part]

 

Bericht Zwischen Schulhof und Hakenkreuz – Jugendliche in der Neonaziszene

[hide-this-part]Gemeinsam mit der Grünen Jugend Kiel haben wir unsere Demokratie- Kampagne fortgesetzt . Nach der erfolgreichen Veranstaltung „Vielfalt statt Einfalt“ ging es diesmal um Jugendliche in der Neonaziszene und deren Verhalten untereinander. Die Veranstaltung fand am Donnerstag den 24. Februar 2011 im Kultur- und Kommunikationszentrum – Die Pumpe statt. Insgesamt war die Veranstaltung mit etwa 30 Leuten gut besucht. Es entwickelte sich schnell eine lebendige Diskussion, insbesondere um die Themen Integration und Neonazis an Schulen. Daran konnte man sehen, wie viele Schnittstellen mit anderen Themen das Motto der Veranstaltung bot, beziehungsweise dass es auch ein soziales und nicht nur politisches Problem darstellt. Diese Veranstaltung bietet eine guten Anknüpfungspunkt für die weitere Beschäftigung mit der Thematik. Hierzu laden wir alle interessierten ein mitzuwirken.[/hide-this-part]

 

Sophienhof

[hide-this-part]Am Samstag den 26.03.11, dem selben Tag an dem auch die Lübecker Demo stattfand, haben etwa 50 Neonazis im Sophienhof eine Spontandemo abgehalten. Sie zogen durch das Einkaufszentrum und propagierten „Nationaler Sozialismus – JETZT! JETZT! JETZT!“. Hinzu kamen „Ansprachen“ der Neonazis, in denen sie die Bevölkerung aufforderten „sich dem Kampf gegen das System anzuschließen“.

Diese erschreckende Präsentation, unterstrichen durch Megaphone, Transparente und Fahnen dauerte ca. 15 Minuten.Die Passanten standen ratlos und schockiert vor dieser deutlichen Zurschaustellung der nationalsozialistischer Präsenz in unserer Gesellschaft. Dies zeigt wieder wie wichtig die aktive arbeit gegen Rechtsextremismus und Faschismus ist.[/hide-this-part]

 

Was bedeutet eigentlich… völkisch ?

[hide-this-part]Völkisch ist eine veraltete Bezeichnung für ‚auf das Volk bezogen, dem Volk zugehörig‘ und wurde in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in nationalsozialistischen Kreisen im Sinne eines auf ‚Rasse‘ basierenden Volksbegriffs verwendet. In diesem Sinne stand die Bezeichnung völkisch seit Ende des 19. Jahrhunderts für Organisationen im deutschen Sprachraum, die eine deutschnationale, rassistische und antisemitisch begründete Ideologie vertraten.„Hitler stellt das […] deutlich rassisch akzentuierte völkisch als Kontrastwort gegen international, die völkische Weltanschauung gegen die internationale Weltanschauung. […] Im Dritten Reich wird völkisch nach nationalsozialistischer Aussage im Sinne eines auf dem Rassegedanken gegründeten Volksbewußtseins‚ gebraucht“ (1)Im Zentrum der völkischen Weltanschauung stand die Forderung nach einer Religion, die auf denGrundfesten von Rasse und Volk basiert. Die religiösen Überzeugungen reichten von einem arisierten undgermanisierten Christentum, über rechtsesoterische Entwürfe bis hin zur Ablehnung des Christentums und dem Versuch der Etablierung von vermeintlich germanischen Glaubensvorstellungen. Damit einher ging die Suche nach heimischen Götter- und Heldensagen und der Aufwertung von Runen und scheinbar germanischen Zeugnissen.Heute ist der Begriff völkisch, im Sinne von national veraltet. Einzelne ideologische Aspekte völkischer Weltanschauung und Religion finden sich noch heute im internationalen Rechtsextremismus.(1)Quelle: Schmitz-Berning, Cornelia. Vokabular des Nationalsozialismus. Berlin 2000, S.647). [/hide-this-part]

 

Pünktlich zum Landesparteitag: Das neue Rotkielchen!

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Mitglieder der schleswig – holsteinischen SPD haben mit deutlicher Mehrheit entschieden: Torsten Albig soll unser Spitzenkandidat bei der nächsten Landtagswahl sein. Der Mitgliederentscheid war ein großer Erfolg, die Vorstellungsrunden sehr gut besucht und die Wahlbeteiligung mit 70 Prozent sehr hoch. Dies zeigt den Wi llen der Mitglieder, sich politisch einzubringen, sich zu beteiligen. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass im Zusammenhang mit dem Verfahren immer wieder auch von einem „neuen politischen Stil“ die Rede war. Doch was ist darunter zu verstehen und wie viel ist nach dem Mitgliederentscheid noch davon übrig ? Eine Annäherung findet ihr in dieser Ausgabe.

Die Mitglieder der Kieler SPD haaben ebenfalls mit deutlicher Mehrheit entschieden: Ralf Stegner soll nicht mehr unser Landesvorsitzender sein. Entsprechende Anträge wurden sowohl auf dem Kieler Kreisparteitag als auch auf der Jahreshauptversammlung der Jusos mit 90-Prozent-Mehrheiten beschlossen. Doch über die Frage des Landesvorsitzes entscheiden die Delegierten des Landesparteitages am 09./10. April in Husum.

Wie unser letzter Titel deutlich zum Ausdruck brachte, sind wir nicht davon ausgegangen, uns nach dem Mitgliederentscheid nochmal mit dem Thema auseinandersetzen zu müssen. Aber da haben wir die Rechnung ohne unseren designierten Spitzenkandidaten gemacht, der dem derzeitigen Landesvorsitzenden einen Vertrauensvorschuss entgegenbringt, der bei den meisten Mitgliedern aufgebraucht zu sein scheint.

Bedauerlich finden wir auch, dass die in der letzten Rotkielchen – Ausgabe unterbreiteten Musiktipps von Ralf Stegner nicht aufgegriffen wurden und er am Sonntag nach dem Mitgliderentscheid stattdessen „Sunshine“ von Iron Butterfly twitterte. Das muss nach dem morgendlichen Kaffee gewesen sein.

Wie immer wünschen wir viel Spaß bei der Lektüre und der einen oder anderen sich vielleicht anschließenden Diskussion. Den Delegierten des Landesparteitags wünschen wir ein glückliches Händchen bei ihren Entscheidungen.

Eure Redaktion

Rotkielchen als pdf – Version.

Jahreshauptversammlung stellt politische Weichen der Jusos Kiel

Von Timm

Die kommenden Monate bis zur Landtagswahl 2012 versprechen sehr spannend zu werden. Wenn auch der Spitzenkandidat bereits gewählt ist, steht der inhaltliche Diskurs zum Wahlprogramm erst noch aus. Um dabei eine fundierte inhaltliche Aufbauarbeit von unten leisten zu können, haben sich die Jusos Kiel deshalb rechtzeitig auf der Jahreshauptversammlung am 19. März politisch für die nächste Zeit gewappnet und können somit inhaltlich wie auch personell gut aufgestellt in ein neues Vorstandsjahr starten!

 

Auf der gut besuchten Jahreshauptversammlung standen nach einem Rückblick auf das insgesamt erfolgreiche, vergangene Vorstandsjahr sowie Grußworten von unserem Bundestagsabgeordneten und Vertretern der anderen Jugendorganisationen im VPJ die Wahlen des neuen Kreisvorstands auf der Agenda. In den Vorstand gewählt wurden Michel Hansen, Mohammed Kebaier, Melanie Kinzler, Moritz Knebusch als Kassierer, Julia Marzinzik, Thies Petersen, Danny Schulze, Julie Stelz sowie ich, Timm Wüstenberg. Die aktuelle Rotkielchenausgabe möchten wir dabei nutzen, um uns sowie unsere Inhalte und Projektideen vorzustellen:

Ich, Timm Wüstenberg, bin 17 Jahre alt, Schüler am Hans – Geiger – Gymnasium und werde 2012 die Schule voraussichtlich mit dem Abitur abschließen. Auf der konstituierenden Sitzung wurde ich vom Vorstand erneut mit der Kreisgeschäftsführung beauftragt.

Mit Rat und Tat zur Seite wird mir dabei Melanie stehen, die vom Vorstand als Stellvertreterin benannt wurde. Sie ist 25 Jahre alt und studiert Wirtschaft/Politik und Deutsch auf Lehramt an der CAU. Inhaltlich wird sie sich vor allem den Themen der Sozial- und Bildungspolitik annehmen.

Danny ist 18 Jahre alt und als Leiter des AK „Aktiv gegen Rechts“ besonders engagiert im Themenbereich Antifaschismus, den er auch im SPD – Kreisvorstand betreut. Zudem ist er als Auszubildender auf der HDW unsere Kontaktperson zu den Gewerkschaften.

Thies ist 30 Jahre alt und studiert Informatik. Als Mitglied im Wirtschafts- und Sozialausschuss wird er kommunale Erfahrungen in den Vorstand einbringen. Neben dem daher für ihn prädestinierten Bereich der Wirtschaft wird er auch das Thema Bildungspolitik voranbringen.

Julie ist 24 Jahre alt und studiert Politikwissenschaft und Soziologie an der CAU. Sie ist gerade von einem Auslandsjahr zurückkehrt und hat Kontakte aufbauen können zu anderen Jusos in Europa. Neben dem Themenbereich Europa und Internationales wird sie sich zudem in der bildungspolitischen Arbeit einbringen.

Michel ist der Rückkehrer im Vorstand. Nachdem er bereits vor drei Jahren im Kreisvorstand gearbeitet hat, zog es ihn im vergangenen Jahr nach Abschluss seines Politikwissenschaftsstudiums an der CAU in den Landesvorstand, sodass er neben seinem großen Wissen im Bereich der Umweltpolitk auch viel Erfahrung von der Landesebene mit in die Vorstandsarbeit einbringen kann.

Mohammed hat im vergangenen Jahr seine Ausbildung abgeschlossen. Er wird im Kreisvorstand vor allem das sehr wichtige Thema Integration bearbeiten und hierbei zunächst im Arbeitskreis LER seine aktive Arbeit für ein integratives Religionsunterrichtsmodell fortsetzen.

Julia, die an der CAU VWL sowie Politikwissenschaft studiert, wird sich im kommenden Jahr neben der Wirtschaftspolitik um die Gleichstellungsarbeit kümmern mit dem Ziel, dass wir vor allem mehr junge Frauen für die politische Arbeit bei den Jusos motivieren können.

Dafür, dass unsere zahlreichen Projektideen und Veranstaltungen allerdings nicht an solch trivialen Dinge wie Geld scheitern, wird auch in diesem Jahr wieder Moritz als Kassierer sorgen, der zudem fortan auch für diese einzigartige Juso – Zeitung verantwortlich sein wird, die ihr in Euren Händen haltet.

Uns neun obliegen also die politischen Geschicke des Juso – Kreisverbands im kommenden Jahr. Die Leitlinie unseres politischen Handelns wurden dabei in dem beschlossenen Arbeitsprogramm festgesteckt. Neben den organisatorischen Anforderungen, das enorme Potential, das in 342 Mitgliedern steckt, zu nutzen, um eine starke Stimme für die jungen Menschen in der Partei aber auch in der Stadt zu sein, legt dieses die inhaltlichen Arbeitsfelder fest:

Wir wollen uns im kommenden Jahr dabei vor allem den gesellschaftlichen Wandlungen widmen, die von der SPD vernachlässigt werden, aber gerade für die junge Generation eine große Relevanz haben, wie z.B. der demographische Wandel, die sich stark verändernde Kommunikationsgesellschaft sowie eine zunehmende Parteienverdrossenheit. Diese gesellschaftlichen Wanflungen wollen wir dabei mit den verschiedensten inhaltlichen Bereichen wie Integration, Bildung und Arbeit, Europa und Internationales aber auch Wirtschaftspolitik verknüpfen.

Ein erster Termin für eine inhaltliche Veranstaltung steht dabei schon fest: Vom 20. – 22.05. werden wir wieder ein Grundlagenseminar zusammen mit unserem MdB Hans – Peter Bartels veranstalten. Anmelden könnt ihr Euch bei Lars Juister: hier

Zudem werden wir die monatlichen Sternstunden im Gutenberg selbstverständlich fortsetzen.

Neben dem Arbeitsprogramm wurden auf der Jahreshauptversammlung auch noch weitere inhaltliche Beschlüsse verabschiedet. Unter anderem haben wir neben der erneuten Bekräftigung der Forderung nach dem Wahlalter ab 16, das im neuen Wahlgesetz trotz anders lautender SPD – Beschlusslage nicht umgesetzt wurde, sowie einem Beschluss zur Energiepolitik in Kiel auch einen Beschluss zur Personalsituation in der SPD SH gefasst. Im Antragstext werden die Delegierten des Landesparteitages aufgefordert, Ralf Stegner als Landesvorsitzenden nicht zu wählen. Obwohl der Entscheidung Torsten Albigs mit Ralf Stegner zusammenzuarbeiten großer Respekt gezollt wird, hält die Jahreshauptversammlung den Landesvorsitzenden für nicht mehr tragbar, nicht zuletzt weil er nach bereits mehrfachen Wahlniederlagen auch beim Mitgliederentscheid weniger als 1/3 aller Mitglieder von sich überzeugen konnte.

Insgesamt gibt es also auch im kommenden Jahr wieder viel anzupacken. Wir wollen unsere Inhalte und Aktionen natürlich gemeinsam mit Euch diskutieren und umsetzen. Wenn ihr also Fragen oder Anregungen habt, freuen wir uns sehr über eine Mail an info@jusos-kiel.de.

Wir freuen uns auf Euch!

Verschleierte Einflussnahme auf Entscheidung des Kreisvorstands der Kieler Jusos

Am vergangenen Dienstag fand der verschleierte Versuch statt, auf eine Entscheidung des Kreisvorstands der Kieler Jusos Einfluss zu nehmen. Am Morgen des 01. März 2011 wurde durch den Kreisgeschäftsführer der Entwurf einer Resolution über den internen E-Mail-Verteiler zur Abstimmung gestellt.

Der Entwurf sah vor, dem designierten Spitzenkandidaten Torsten Albig Respekt auszusprechen für seine Entscheidung mit Ralf Stegner zusammenarbeiten zu wollen. Gleichzeitig sollte Kritik und Unverständnis geäußert werden für die Entscheidung von Ralf Stegner, nach dem desolaten Ergebnis des Mitgliederentscheids nicht freiwillig das Feld zu räumen.

Der Entwurf wurde von einem Mitglied des Kieler Kreisvorstands ohne Kenntnis der anderen Mitglieder an Amin Hamadmad weiter gereicht. Dieser setzte sich daraufhin telefonisch mit mehreren Genossen und Funktionären in Verbindung. Ab Dienstagmittag erhielten mindestens 3 Mitglieder des Kreisvorstands der Kieler Jusos Anrufe von Funktionären, die vorher mit Amin Hamadmad telefoniert hatten. Diese forderten die Vorstandsmitglieder auf, über den internen E-Mail-Verteiler gegen den Entwurf der Resolution zu stimmen. In den Gesprächen wurde das vorherige Gespräch mit Amin Hamadmad nicht erwähnt. Zur Begründung wurde vorgeschoben, die Resolution würde den designierten Spitzenkandidaten Torsten Albig beschädigen.

Am Dienstagnachmittag wurde der Entwurf im Kreisvorstand per E-Mail mit 4 zu 3 Stimmen abgelehnt. Im Laufe des Dienstagabends kamen die Umstände der Entscheidungsfindung ans Licht.

Wir lassen diese Vorgänge an dieser Stelle bewusst ohne Bewertung.

Hintergrundinformation: Amin Hamadmad ist der Pressesprecher des Landesverbands der SPD Schleswig-Holstein und ein enger Vertrauter von Ralf Stegner.

 

WIR KÖNNEN SIE STOPPEN !

Der diesjährige Aufruf zur Verhinderung des Nazi-Aufmarsches am 26.3.2011 ist online. Auf dem Flugblatt sind – neben dem Aufruf-Text – die diesjährigen unterstützenden Organisationen und Einzelpersonen aufgelistet; zudem findet ihr einige Veranstaltungsankündigungen. Diese sind aber auch separat in der Rubrik Termine einsehbar.

Das Flugblatt könnt ihr hier als PDF herunterladen.

Quelle: http://www.wirkoennensiestoppen.de/n/index.php/Home.html

Arbeitskreis LER

Auf dem Kreisparteitag im November 2010 haben die Jusos Kiel den Antrag zur Einführung des Faches „Lebenskunde – Ethik – Religionskunde“ gestellt.Aufgrund der sehr lebendigen und kotroversen Diskussion hat der Kreisparteitag diesen Antrag in einen Arbeitskreis überwiesen, mit dem Auftrag das Thema für einen erneuten Kreisparteitag im Frühjahr 2011 vorzubereiten.

 

Fünf Jusos im Kreisvorstand der Kieler SPD

Der Kreisparteitag der Kieler SPD am 21. Januar 2011 verlief für die Jusos äußerst erfolgreich: Fünf der elf Mitglieder des neu gewählten Kreisvorstands sind im Juso-Alter. Mit einem hervorragenden Ergebnis wurde Mathias Rekasch als Schatzmeister wieder gewählt. Danny Schulze aus dem Kreisvorstand der Kieler Jusos konnte mit seiner Kandidatur überzeugen und erhielt von den Kandidaten für einen Beisitzerposten die meisten Stimmen. Er will seinen Schwerpunkt bei der Arbeit gegen Rechtsextremismus setzen und brachte auch einen entsprechenden Antrag der Kieler Jusos mit dem Titel „Demokratie als fortwährende Aufgabe einer Großstadtpartei“ ein, den der Kreisparteitag mit breiter Mehrheit beschlossen hat. Als weitere Jusos wurden Katrin Bestmann, Annika Langfeld und Benjamin Raschke in den Kreisvorstand gewählt.

Das neue „Rotkielchen“ ist da!

Endlich ist es wieder da! Die Januar – Ausgabe des Rotkielchens findet Ihr hier: Rotkielchen_38_02_Dez_2010_Ansicht

Liebe Leserin, lieber Leser,

und plötzlich ist alles anders – sah es vor ein paar Monaten noch so aus, als müssten wir die aktuelle Landesregierung mit ihrer merkwürdig zustande gekommenen Ein-Stimmen-Mehrheit und ihrer mindestens ebenso merkwürdigen Politik der sozialen Schieflage noch fast eine ganze Wahlperiode ertragen, ist mit dem Urteil des Landesverfassungsgerichts auf Neuwahlen vieles in Bewegung geraten. Nicht zu letzt in der Sozialdemokratie, über deren Beharrungsvermögen – man möchte es fast Starrköpfigkeit nennen – mancher sich nach der verlorenen Wahl 2009 gewundert hat.

Nun wird schon mal der Spitzenkandidat per Urwahl bestimmt – wer die SPD bei der nächsten Landtagswahl repräsentieren soll, der muss als erstes die eigene Basis überzeugen können. Das ist neu, das ist richtig. Um der Gefahr zu entgehen, in die allzu erwartbaren Muster zu verfallen oder den verschiedenen Teilaspekten des Themas Gewalt anzutun, indem wir sie in einen runden Artikel pressen, haben wir uns entschieden, dem Thema seine Ecken und Kanten zu lassen und die Aspekte in der Mitte des Heftes jeweils in kurzen Schlaglichtern zu beleuchten.

Apropos „Erwartbare Muster“ – dass Ralf Stegner täglich seinen Musiktipp twittert ist erwartbar. Dass er unseren Vorschlag aus dem letzten Glasnost gleich mehrfach aufgegriffen hat, fanden wir dagegen amüsant. Nach diesem Beratungserfolg möchten wir einer möglichen Sprachlosigkeit nach dem Mitgliederentscheid entgegenwirken, und geben mit den Seitenüberschriften gleich eine Reihe möglicher Musiktipps zur Auswahl.

Wie immer wünschen wir viel Spaß bei der Lektüre und der einen oder anderen sich vielleicht anschließenden Diskussion.

Eure Redaktion