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#kommunalwahl18 | Wer ist eigentlich … Philip Schüller?

Mein Name ist Philip Schüller und ich kandidiere als jüngster Kandidat der Kieler SPD bei der Kommunalwahl. Mein Wahlkreis Hassee/Vieburg (WK 14) ist das „grüne Herz“ Kiels, geprägt durch das Vieburger Gehölz mit dem Fernsehturm. Ich möchte diese Gelegenheit nutzen, um mich für meinen Stadtteil einzusetzen, in dem ich seit über 15 Jahren lebe und um gemeinsam die Zukunft unserer Stadt Kiel zu gestalten.

 

Ein zentrales Thema in Hassee ist die lebendige Nachbarschaft. Ich möchte mich für ein besseres Zusammenleben von Alt und Jung einsetzen und einen Ort schaffen, an dem alle Altersgruppen zusammenkommen. Mithilfe von Freizeitangeboten können wir hierfür Möglichkeiten schaffen, bei denen sich alle Generationen gegenseitig unterstützen. Dadurch wird der Austausch von Erfahrungen realisiert. Ich erachte es für notwendig, jüngeren Mitbürgerinnen und Mitbürgern die Chance zu bieten Erfahrungen und Fertigkeiten von „Gestern“ aus erster Hand übermittelt zu bekommen und im Gegenzug älteren Menschen Einblicke und Hilfestellungen in die Welt von „Morgen“ geben zu können. Um dieses Ziel zu erreichen, bietet es sich an eine geeignete Begegnungsstätte zu schaffen: Für ein lebendiges Miteinander zwischen den Generationen!

 

Die Interessen im Stadtteil vertrete ich schon seit mehreren Jahren als Mitglied im Ortsbeirat. Als SPD-Fraktion konnten wir, ganz aktuell, einen Fall von enormer Umweltverschmutzung aufdecken. Durch meine Mitarbeit in der Hasseer Stadtteilkonferenz und verschiedenen Projekten, wie z.B. der Entstehung eines Basketballfeldes für unseren Jugendtreff, habe ich mir eine gute Vernetzung im Stadtteil und darüber hinaus aufgebaut. Als nächstes steht die Verbesserung unseres Nahverkehrs an. Ich sehe vor allem für die vielen jungen Familien, älteren Menschen und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Senioreneinrichtungen in Hassee großen Handlungsbedarf. Konkret bedeutet das eine Erhöhung der Taktung, um lange Fußwege zu vermeiden und einen Ausbau der Zeiten vor und nach Schichtbeginn.

 

Mein Herzensthema, was sich natürlich nicht nur auf Hassee bezieht, sondern über die Grenzen des Stadtteils hinausgeht, ist die Sportpolitik. Als langjähriger Leistungs- und mittlerweile Breitensportler habe ich mir viele Kontakte in die verschiedenen Vereine Kiels aufgebaut. Für den sportpolitischen Bereich werde ich Programme verfolgen, die zur Steigerung der Qualität in den Vereinen, auch für ältere Menschen oder Menschen mit Benachteiligungen, führen. Das Ziel ist es Kiel im Breitensport wieder wettbewerbsfähiger machen. Denn Sport hat noch viele weitere positive Facetten, wie zum Beispiel die Unterstützung der Integration oder die Gesundheitsförderung. Häufig wird hierbei eine Gruppe von Sportlerinnen und Sportlern vergessen: Die „Nicht-Spitzensportler“. In Kiel haben wir mit der KSV Holstein Kiel, dem THW Kiel oder auch den Baltic Hurricanes mehrere Mannschaften im Spitzensport. Zuletzt gab es erst mehrere Millionen für den Ausbau des Holstein-Stadions und eine damit verbundene Gegenfinanzierung für den Kieler Breitensport steht für 2018 noch an. Beide Finanzspritzen betreffen allerdings die Aktiven dazwischen nicht. Wir haben viele erfolgreiche Leichtathleten, Kunstturner, Volleyballmannschaften und viele mehr, die regelmäßig Deutsche Meisterschaften gewinnen und vergessen werden. Ich möchte mich auch für die Förderung dieser Sportarten einsetzen.

 

Kiel als wachsende Stadt bietet so viele Möglichkeiten, um die Zukunft für die Bewohnerinnen und Bewohner noch attraktiver zu machen. Als Universitätsstadt stelle ich mir eine engere Zusammenarbeit der Kieler Hochschulen vor. Das kann unter anderem durch eine bessere Anbindung des Ostufers gelingen. Die einmalige Lage Kiels mit der Förde lädt zum Ausbau der Kiellinie ein, um größter Anziehungsmagnet im Norden zu werden.

 

Zum Schluss möchte ich noch ein paar Worte zu meiner Person schreiben. Ich bin 25 Jahre alt und habe, nach meinem Abitur, in meiner Ausbildung bei der Förde Sparkasse zum Bankkaufmann, viele Einblicke in die Kieler Finanzwirtschaft gewonnen. Derzeit studiere ich Betriebswirtschaftslehre im 6. Semester an der Fachhochschule Kiel. Im September 2018 plane ich dort mein zweijähriges Masterstudium zu beginnen. Außerdem bin ich Stipendiat der Friedrich-Ebert-Stiftung.

 

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#kommunalwahl18 | Wer ist eigentlich … Moritz Koitka?

Hallo, mein Name ist Moritz und ich kandidiere für die SPD Gaarden im Wahlkreis 17 Gaarden-Süd. Ich bin 28 Jahre alt und studiere Deutsch und Geschichte hier in Kiel, um Lehrer zu werden. Ich lebe schon mein ganzes Leben in Kiel und seit 2010 in Gaarden. Seit 2012 engagiere ich mich in der SPD und bewerbe mich jetzt um das Ratsmandat für Gaarden-Süd, um für Gaarden und für Kiel sozialdemokratische Politik zu machen.

Mein Herzensthema ist das Lernen, das für mich Grundlage von allem ist, was man im Leben erreichen möchte. Ob man einen Schulabschluss anstrebt, um einen Beruf zu ergreifen oder etwas nur für sich selbst lernt, um einem Hobby oder seinen Interessen nachzugehen: Alles basiert auf Lernen. Lernen und Bildung sehe ich deshalb als etwas Schönes, das vielleicht nicht immer Spaß macht, aber immer mit einem persönlichen Ziel verbunden ist.

Das Lernen und die Freude daran lernt man zu einem großen Teil in Bildungseinrichtungen wie Schulen, Berufsschulen und auch schon in der KiTa. Deshalb werde ich mich für gut ausgestattete Kieler Bildungseinrichtungen einsetzen. Das reicht von Schultoiletten, über Sporthallen, vernünftige technische Ausstattungen bis hin zu mehr Schulsozialarbeiter_innen, damit alle jungen Menschen die besten Voraussetzungen vorfinden können, um zu lernen und die Freude am Lernen zu erfahren.

Ein modernes und junges Kiel bedeutet für mich sehr gut ausgestattete Bildungseinrichtungen. Aber auch vieles andere gehört dazu:  Damit mehr Menschen nicht mehr mit dem Auto fahren, sondern auch gerne das Fahrrad nehmen, muss Fahrradfahren in Kiel schnell, sicher und bequem möglich sein, damit es auch Spaß macht. Hierzu gehören vor allem vernünftige und sichere Fahrradwege und Verkehrsführungen auf der Straße, aber auch Fahrradbügel und andere Dinge. Mit den Velo-Routen sind wir hier schon auf dem richtigen Weg, Kiel zu einer wirklich fahrradfreundlichen Stadt zu machen.

Auch das Wohnen gehört für mich dazu. Damit junge Menschen sich auch ihre erste eigene Wohnung leisten können, brauchen wir in der gesamten Stadt viel mehr Wohnraum, sodass der Markt sich endlich wieder entspannt. Außerdem müssen auch die Stadtteile außerhalb der Innenstadt attraktiv genug sein, damit junge Menschen auch dort wohnen wollen. Dazu gehören für mich ein gut ausgebauter Öffentlicher Personennahverkehr unad kulturelle Angebote in den Stadtteilen. Besonders bei uns in Gaarden haben wir eine sehr aktive Kunst- und Kulturszene, die auch schon Menschen aus ganz Kiel anlockt.

Deshalb möchte ich diese Dinge in Zukunft als Kieler Ratsherr anpacken, um Kiel auch für junge Menschen zu gestalten.