Schlagwort-Archiv Jusos Kiel

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Mitgliederversammlung am 24.01.2014 Antragsbuch

antragsbuch-mvAm ersten Märzwochenende findet die Juso-Landeskonferenz in Mölln statt. Eine gute Gelegenheit für uns als Kreisverband Kiel wieder zahlreiche Anträge auf Juso-Landesebene einzubringen. Zur Vorbereitung der Landeskonferenz und zur Diskussion und Beschlussfassung unserer Anträge berufen wir wie jedes Jahr wieder eine Mitgliederversammlung ein. Am 24.01. treffen wir uns ab 18 Uhr im WDH (Kl. Kuhberg 28 – 30).

Alle bisher eingegangenen Anträge sind in unserem Antragsbuch nachzulesen.

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Jusos Kiel setzen sich mit Rockerkriminalität auseinander

Beinahe täglich berichten Zeitungen über neue Ermittlungsergebnisse in Sachen Hells Angels und Bandidos. Insbesondere Kiel stand hierbei in der jüngsten Vergangenheit häufig im Fokus der nationalen Medien. Nicht erst seit dem Verbot des Kieler Chapters der Hells Angels – ende Januar diesen Jahres – ist klar, dass diese „Motorradclubs“ nichts mit der Bikerromantik á la „Easy Rider“ gemein haben. Es handelt sich dabei um kriminelle Organisationen, die eine Schattengesellschaft bilden, welche wiederum die Werte und Regeln unserer Gesellschaft ablehnen.

Dies nahmen die Kieler Jungsozialistinnen und Jungsoziallisten am Donnerstag zum Anlass, den Schleswig-Holsteinischen Innenminister Andreas Breitner, die Landtagsabgeordnete und ehemalige Kripobeamtin Simone Lange und Ute Johannsen, Wirtin aus Flensburg, die Opfer von Schutzgelderpressungen durch Hells Angels wurde, zu einer Veranstaltung unter dem Motto „DIE SCHATTENGESELLSCHAFT – organisierte Kriminalität politisch aufarbeiten“  in den Kieler Landtag einzuladen. weiterlesen

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Lautstark statt gewaltig leise – Ein Rückblick auf die GEMA-Podiumsdiskussion

Am gestrigen Abend versammelten sich knapp 80 Besucherinnen und Besucher, ein Großteil davon junge Menschen, im großen Saal der Pumpe. Sie waren jedoch nicht als Diskothekenbesucher gekommen, sondern um über die Zukunft derselbigen zu debattieren. 

Im Namen des „Verband politischer Jugend“ (VPJ), haben wir als Jusos Kiel nämlich hochkarätige Vertreter der Streitparteien in der Diskussion um die geplante GEMA Tariferhöhung auf unser Podium geladen. So standen auf der einen Seite der Anwesenden der Hauptgeschäftsführer, Stefan Scholtis, und der Schatzmeister, Joachim Epler, des „Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes“ (DeHoGa), sowie der Clubbetreiber der Diskothek „Eberts“ in Schenefeld, Wolfgang Müller, und auf der anderen Seite der Direktor der „Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte“ (GEMA) Bezirksdirektion Hamburg, Lorenz Schmid. Moderiert und geleitet wurde die gesamte Veranstaltung von unserem geschätzten ehemaligen Landesvorsitzenden Cornelius Samtleben, für welchen es bereits die zweite Podiumsdiskussion zu diesem Thema war.

Anstoß der Debatte, welche bereits in sieben Länderparlamente zum Thema geworden ist, war die GEMA mit ihrer Tarif-Reform, welche die vormals 11 komplexen Einzeltarife für Diskotheken, Kneipen und einzelne Veranstaltungen mit Musiknutzung nun in nur noch zwei vereinfachte Tarife umgewandelt hat. Laut GEMA soll dies zu einer „gerechteren Vergütung der Künstler“ führen, da die alten Pauschalberechnungen, welche sich an der Quadratmeterzahl und den Veranstaltungstagen der einzelnen Diskotheken berechnet haben, zu viele Lücken besaßen und für Kritiker somit nicht nachvollziehbar waren.

Die Gegner dieser Neustrukturierung hingegen, hielten dem Vertreter der GEMA vor, dass die Verhandlungen um neue Verträge einseitig verlaufen sind und auf Grund der Monopolstellung der GEMA in Deutschland eher einem Diktat gleichen. So käme es laut Wolfgang Müller zwar zu einer Entlastung seines Betriebes, jedoch würde dies nur insgesamt 15% der Diskotheken deutschlandweit betreffen und im Gegenzug 85% mit exorbitanten Erhöhungen konfrontieren. Die DeHoGa Vertreter sprachen gar von einer „schrecklichen Vorstellung“, sollten die neuen Tarife in Kraft treten, da die fiktiven Parameter zur Abgabenberechnung bei 80% der Veranstaltungen nicht zutreffen würden und die damit benötigten Ausnahmeregelungen nun vom Gutdünken der Verwertungsgesellschaft abhängig wären. Jenes sei nur einer von vielen Faktoren, die eine dementsprechende Unsicherheit für die wirtschaftliche Planung der Gaststättenbetreiber darstelle. In diesem Kontext soll die GEMA sogar über ihre Reform gesagt haben, dass Clubs und Kneipen, welche mit der Abgabenerhöhung schließen müssten, als Kollateralschäden anzusehen sein und dies den Markt letztlich bereinigen würde.

 

Die ausgetauschten Zahlen, Fakten und Ansichten trafen auch beim aufmerksamen Publikum auf Nachfragebedarf. So wurde unter anderem das Demokratieverständnis der GEMA in Frage gestellt, da sie gerade einmal 5% ihrer Mitglieder als Stimmberechtigte auf ihrer Jahreshauptversammlung zulassen und somit nicht klar sei, ob sie mit ihren neuen Forderungen von den zu vertretenden Künstlern überhaupt unterstützt werden. Auch weitere Gastronomen meldeten Bedenken über ihre Zukunftsfähigkeit an, so wie viele Diskobesucher, die natürlich befürchten, dass die steigende Abgabenlast durch massive Eintrittspreiserhöhungen an sie selber weitergegeben wird und die Nachtklubkultur deshalb absterben könnte. Zugleich gab es aber auch Nachfragen an die DeHoGa und Herrn Müller, da diese trotz ihrer verständlichen Kritik keine Alternative zum kommenden System anbieten und ihre eigenen Kostenrechnungen möglicherweise zugespitzt darstellen.

In ihren Abschlussstatements sprachen sich die betroffenen Gastwirte samt Interessenverband für ein neues Verhandlungsangebot der GEMA aus, damit der Dialog zwischen den Vertragspartnern endlich wieder auf gleicher Augenhöhe am Verhandlungstisch geführt werden kann. Auch Herr Schmid als Vertreter der GEMA hofft auf eine neue Verhandlung, obwohl er sich und die GEMA in einer durchaus vertretbaren Position sieht. In solch einer fast ausweglosen Situation, sehen wir Jusos uns als Vertreter der betroffenen jungen Menschen und wollen das Thema daher weiter begleiten und auch als Sprachrohr in die SPD hinein mitgestalten. Letztendlich wollen wir ein vielfältiges Kieler Nachtleben erhalten – denn hier spielt schließlich die Musik.

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Aktion zum Weltaidstag

Am 01.12. stand wieder der alljährliche Weltaidstag an. Auch wir Jusos Kiel haben in diesem Jahr Schleife gezeigt. Wir haben im Sophienhof Schleifen zugunsten des Vereins „Jugend gegen Aids“ verkauft und Kondome verteilt. Einige Impression von der Aktion könnt ihr hier sehen:

Die Kampagne des Vereins „Jugend gegen Aids“ steht in diesem Jahr unter dem Motto „Gott sei Dank – Kondome schützen“ und will auf den Missstand aufmerksam machen, dass die katholische Kirche immer noch Kondome ablehnt und somit die HIV-Infizierung vieler Menschen in Kauf nimmt. Unter anderem wird in Hamburg eine Maria zum Weinen gebracht. Was es sich mit deser Aktion auf sich hat, erfahrt ihr hier: http://vimeo.com/32662262
Die facebook-Gruppe des Vereins findet ihr unter folgendem Link: https://www.facebook.com/jugendgegenaids

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Aktion zum Weltaidstag

Am 01.12. steht wieder der Weltaidstag an. Auch wir Jusos Kiel zeigen in diesem Jahr Schleife. Wir werden auf dem Weihnachtsmarkt Schleifen zugunsten des Vereins „Jugend gegen Aids“ verkaufen und Kondome verteilen. Wir treffen uns um 18 Uhr vor dem Walter-Damm-Haus (Kl. Kuhberg 28-30). Jede Unterstützung ist gerne gesehen!

Die Kampagne des Vereins „Jugend gegen Aids“ steht in diesem Jahr unter dem Motto „Gott sei Dank – Kondome schützen“ und will auf den Missstand aufmerksam machen, dass die katholische Kirche immer noch Kondome ablehnt und somit die HIV-Infizierung vieler Menschen in Kauf nimmt. Unter anderem wird in Hamburg eine Maria zum Weinen gebracht. Was es sich mit deser Aktion auf sich hat, erfahrt ihr hier: http://vimeo.com/32662262
Die facebook-Gruppe des Vereins findet ihr unter folgendem Link: https://www.facebook.com/jugendgegenaids

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Das neue „Rotkielchen“ ist da!

Endlich ist es wieder da! Die Januar – Ausgabe des Rotkielchens findet Ihr hier: Rotkielchen_38_02_Dez_2010_Ansicht

Liebe Leserin, lieber Leser,

und plötzlich ist alles anders – sah es vor ein paar Monaten noch so aus, als müssten wir die aktuelle Landesregierung mit ihrer merkwürdig zustande gekommenen Ein-Stimmen-Mehrheit und ihrer mindestens ebenso merkwürdigen Politik der sozialen Schieflage noch fast eine ganze Wahlperiode ertragen, ist mit dem Urteil des Landesverfassungsgerichts auf Neuwahlen vieles in Bewegung geraten. Nicht zu letzt in der Sozialdemokratie, über deren Beharrungsvermögen – man möchte es fast Starrköpfigkeit nennen – mancher sich nach der verlorenen Wahl 2009 gewundert hat.

Nun wird schon mal der Spitzenkandidat per Urwahl bestimmt – wer die SPD bei der nächsten Landtagswahl repräsentieren soll, der muss als erstes die eigene Basis überzeugen können. Das ist neu, das ist richtig. Um der Gefahr zu entgehen, in die allzu erwartbaren Muster zu verfallen oder den verschiedenen Teilaspekten des Themas Gewalt anzutun, indem wir sie in einen runden Artikel pressen, haben wir uns entschieden, dem Thema seine Ecken und Kanten zu lassen und die Aspekte in der Mitte des Heftes jeweils in kurzen Schlaglichtern zu beleuchten.

Apropos „Erwartbare Muster“ – dass Ralf Stegner täglich seinen Musiktipp twittert ist erwartbar. Dass er unseren Vorschlag aus dem letzten Glasnost gleich mehrfach aufgegriffen hat, fanden wir dagegen amüsant. Nach diesem Beratungserfolg möchten wir einer möglichen Sprachlosigkeit nach dem Mitgliederentscheid entgegenwirken, und geben mit den Seitenüberschriften gleich eine Reihe möglicher Musiktipps zur Auswahl.

Wie immer wünschen wir viel Spaß bei der Lektüre und der einen oder anderen sich vielleicht anschließenden Diskussion.

Eure Redaktion

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Sternstunde im August

Am Freitag den 06. August findet, wie jeden ersten Freitag im Monat, ab 20 Uhr wieder unser offenes Mitgliedertreffen, die  „Sternstunde“, im Restaurant „Gutenberg“ (Gutenbergstraße 66) statt. Diesen Monat treffen wir uns unter keinem bestimmten Thema, sondern diskutieren das, was Dich interessiert. Bring Zeitungsberichte, Internetartikel oder auch einfach nur Deine Fragen oder Anregungen mit. Sag uns deine Meinung und diskutiere mit uns! Wir freuen uns auf Dich !

Bereits um 18 Uhr findet unsere Kreisvorstandssitzung an gleichem Ort statt. Hier die vorläufigen Themen auf der Tagesordnung:

TOP 1: Begrüßung

TOP 2: Genehmigung der Tagesordnung und des Protokolls der letzten Sitzung

TOP 3: Berichte

a. Kreisparteitag

b. JHV der JU

c. Situation im Landesverband

TOP 4: Veranstaltungen

a. (Neu-) Mitgliederbrunch

b. Sommerfest

c. Campact – Aktion in Kiel

d. nächsten Mitgliedertreffen/“Sternstunden“

TOP 5: (Kommunal)politisches

a. Landestheater

b. Skateboardfahren auf dem Alten Markt

c. Jugendpolitik / Jugendbeirat

TOP 6: Organisatorisches

a. VPJ

b. Zusammenarbeit mit anderen Kreisverbänden

c. Vernetzungstreffen mit den HSG’en

d. Koordination der Telefonaktion

e. Danksagungen

TOP 7: Termine

TOP 8: Sonstiges

Auch hierzu sind alle, die Interesse an einem jungen und engagierten Kiel haben, herzlich eingeladen.

Wenn Du Fragen oder Anregungen hast, kannst du über das Kontaktformular oder unter „info@jusos-kiel.de“ Kontakt zu uns aufnehmen.


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Erfolgreiche Veranstaltung der Jusos Kiel, Grünen Jugend Kiel und der DGB Jugend !

„Vielfalt statt Einfalt“ war der Name und gleichzeitig das Motto einer Veranstaltung zum Thema Rechtsextremismus von Jusos, Grüner Jugend und DGB in Kiel. Menschen aller Altersgruppen, vor allem Jugendliche, waren eingeladen, sich am 23.4. ab 18 Uhr im Legienhof zu diesem Thema einzufinden. Mehrere Referenten hatten mit ihren kurzen Referaten Denkanstöße für die spätere Diskussion gegeben. Die Teilnehmer waren aufgerufen, nicht nur zuzuhören, sondern auch aktiv mitzudiskutieren. Ziel war es, auf die Thematik Rechtsextremismus in all ihren Facetten aufmerksam zu machen.

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„Wurfkraft gegen Atomkraft“ – KETTENreAKTION in Kiel

Am vergangenen Samstag, den 10. April um 12 Uhr reihten sich rund 200 Menschen für 15 Minuten auf dem Holstenplatz zwischen zwei Papp – AKW’s aneinander. Grund für diese Aktion war die Auftaktveranstaltung für die große Menschenkette am 24. April entlang der Atomkraftwerke Krümmel und Brunsbüttel. Mit dabei waren auch die Jusos Kiel, um ein klares Zeichen gegen Atomkraft zu setzen und Passanten für die                                                                              KETTENreAKTION in zwei Wochen zu begeistern.

Doch wird dies nicht die einzige Mobilisierungsaktion bleiben. Am kommenden Samstag, den 17. April veranstalten die Jusos Kiel ab 11 Uhr „das große Wurfkraft gegen Atomkraft – Dosenwerfen“ in der Holtenauer Straße. Sei dabei und räume den Atommüll mit einem Wurf ab! 😉

Die Kieler Jusos werden bei der KETTENreAKTION im Streckenabschnitt Glückstadt am Kollmar Hafen stehen. Du weißt noch nicht, wie Du hinkommen sollst ? Kein Problem. Melde Dich einfach über das Kontaktformular (hier) bei uns . Wir organsieren eine gemeinsame Anreise per Bus.

Fahrkartenpreise: 10 €, ermäßigt (Schüler, Studenten, Erwerbslose) 6€