Schlagwort-Archiv Jusos

VonJonas Beck

Berlin-Fahrt

Berlin, Berlin… Wir fahren nach Berlin!

Was manchmal eher nach Fußball klingt, erleben wir mit der Bundespolitik! 👩🏼‍💼👨🏼‍💼

Unser Bundestagsabgeordneter Mathias Stein lädt uns ein ihn an seinem Arbeitsplatz in der Hauptstadt, den Bundestag, zu besuchen! Insgesamt sind wir drei Tage in Berlin und werden mit einem umfangreichen Programm durch die interessanten Ecken der Stadt geführt.

Also wenn ihr vom 29. bis 31. Juli 2019 mit nach Berlin wollt, meldet euch schnell an, denn die Plätze sind begrenzt! Die Fahrt ist bis auf 10,- Euro Eigenanteil und ein wenig Taschengeld kostenfrei! 🚌

Für die Anmeldung aber auch Rückfragen steht euch Jonas (jonas@jusos-kiel.de) gerne zur Verfügung.

Weitere Informationen findet ihr aber auch unter: http://bpa.mathias-stein.de/teilnahmeinfos/

VonRedaktionsteam

Unsere Initiative zum Gesetz zur besseren Durchsetzung der Ausreisepflicht

Die Juso-Landeskonferenz verurteilt auf das Schärfste das von der Großen Koalition mit überwältigender Mehrheit der SPD-Abgeordneten am 07.06.2019 im Bundestag verabschiedete „Gesetz zur besseren Durchsetzung der Ausreisepflicht“.

Die durch das Gesetz erleichterte und verstärkte Durchführung von Abschiebungen in Kriegsländer und die Kriminalisierung von Geflüchtetenhelfer*innen steht in krassem Widerspruch zu jeder weltoffenen und humanen, ja zu jeder sozialdemokratischen Vorstellung von Politik.

Die Juso-Landeskonferenz fordert daher vehement den Landesvorstand der SPD Schleswig-Holstein auf, ihren Einfluss im Bundesvorstand der SPD geltend zu machen und die Beschlusslage der Jusos (siehe insbesondere S3 Solidarität der ordentlichen Juso-Landeskonferenz 2018) zum Thema der Solidarität mit Geflüchteten und zum Ende der drakonischen Abschiebungen durchzusetzen.

Anstatt Abschiebungen nach Afghanistan zu erleichtern, brauchen wir einen sofortigen Abschiebestopp nach Afghanistan auf Bundesebene, den die ehemalige Landesregierung auf Landesebene bereits durchgesetzt hatte.

Ferner fordern wir die SPD-Bundestagsabgeordneten, die für das Gesetzespaket gestimmt haben, auf, ihre Werte und Prinzipien ernsthaft zu hinterfragen.

Dieser Antrag wurde für die Ordentliche Landeskonferenz der Jusos Schleswig-Holstein vorbereitet.

VonRedaktionsteam

#kommunalwahl18 | Wer ist eigentlich … Sophia Schiebe?

 

Nicht selten werde ich von Freund*innen gefragt, warum ich eigentlich politisch aktiv geworden bin und dann ich erzähle meistens die gleiche Geschichte: „Ich sitze im Unterricht und unser Geschichtslehrer verteilte die mündlichen Noten für das Halbjahr. Dabei verteilte er die Noten nicht wie er es sollte aufgrund der wirklichen Beteiligung meiner Mitschüler*innen im Unterricht, sondern gab denjenigen gute Noten, die auch in den schriftlichen Arbeiten gute abschneideten. Ich war von dieser ungerechten Notenverteilung entsetzt und setzte mich daher für jede*n meiner Mitschüler*innen ein, die meiner Meinung nach unfair benotet wurde. Das passte meinem Lehrer gar nicht und er zitierte mich nach dem Unterricht nach vorne.“ Diese Situation gab nicht den Auslöser für mein politisches Engagement, aber sie macht eines deutlich: Ich kann bei Ungerechtigkeiten in der Gesellschaft nicht einfach zusehen. Ich muss dort reagieren.

Ungerecht finde ich zum Beispiel unser derzeitiges Bildungssystem, denn früh bleiben häufig vor allem jene auf der Strecke, die aus sozial- oder finanziell schwachen Hintergründen kommen. Das ist nicht gerecht und das ist auch nicht der Anspruch, den wir an Bildung in Kiel haben sollten. Bildung schafft Chancengerechtigkeit und muss daher alle Menschen mit ihren unterschiedlichen Bedürfnissen berücksichtigen.

Mit der Stärkung der Ganztagsschulen werden für mich genau jene Grundlage geschaffen, um soziale Benachteiligung von Schülerinnen und Schülern zu kompensieren.

Doch nicht nur Ganztagsschulen sorgen für ein besseres Lernklima. Auch die Ausstattung von Schulen trägt entscheidend dazu bei. Denn ganz ehrlich: wer kann die Matheaufgaben lösen, wenn es von der Decke tropft oder komischer Gestank aus der Toilette den Gang entlangkommt. Als Ratsfrau möchte ich dafür eintreten, dass der Sanierungsstau der Kieler Schulen weiter abnimmt und unsere Ganztagsschulen in Kiel noch stärker werden.

 

Der Bereich Bildung bewegt mich nicht nur im meinem Herzen, sondern ist Teil meines Lebens und meines politischen Handelns. Bevor ich bei der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung im Programm „LiGa – Lernen im Ganztag“ als regionale Programmkoordinatorin anfing, habe ich an der CAU auf Lehramt studiert. Dort begann auch mein politisches Engagement. Bei den Juso-Hochschulgruppen, die Studierendengruppe der SPD, war ich als Vorsitzende tätig und schaffte es als Schleswig-Holsteinerin in den Bundesvorstand der Juso-Hochschulgruppen. Während dieser Zeit trug ich auch als Sprecherin der schleswig-holsteinischen Studierenden dazu bei, dass unsere Kieler Hochschulen über mehr als 15 Mio. Euro zusätzlich in ihrem Haushalt zur Verfügung haben. Das Geld wird seitdem jedes Jahr für bessere Studienbedingungen für unsere Studierenden eingesetzt.

Nach vielen weiteren Stationen in der Partei bin ich derzeit stellvertretende Landesvorsitzende der Landesarbeitsgemeinschaft für Bildung Schleswig-Holstein sowie Landesvorsitzende der Jungsozialist*innen (Jusos) Schleswig-Holstein. Das ist die Jugendorganisation der SPD. Als Landesvorsitzende der Jusos bin ich häufig an Schuldiskussionen beteiligt und daher ständig im Austausch mit Schüler und Schülerinnen. Die dadurch gewonnen Erkenntnisse möchte ich in den Kieler Rat bringen und für ein junges Kiel kämpfen.

Das wichtigste ist jedoch, dass wir jungen Menschen unsere Stimme erheben und zur Wahl gehen. Wählengehen ist nicht schwer. Es ist wie Zähneputzen. Wenn wir es nicht tun, wird es braun und wir alle wollen, dass Kiel bunt bleibt. Also macht bis zum 6. Mai euer Kreuz und gebt eure Stimme ab.

Von

„Dänische Kinder sind nicht soviel wert wie Deutsche!“

Wenn es nach der schwarz-gelben Regierung geht stimmt das so. Die Jusos und der SSW haben sich am 25. September auf die Straße begeben um klarzumachen, dass wir das ganz anders sehen! Die Sparpläne der Regierung mähen für die Bildung radikal und ohne Verstand die Zuschüsse nieder. Dänische und deutsche Schulen sind gesetzlich ebenbürtig als öffentliche Schule angesehen. Auch die Bonn-Kopenhagener Erklärungen von 1955 betonen, dass die Minderheiten gleichberechtigte Bürger im Herbergstaat sind.

Das besonders Schizophrene ist nun, dass bei den dänischen Schulen 15% eingespart werden sollen, obwohl die Regierung sich europaweit mit dem guten Zusammenleben der beiden Kulturen brüstet. Die dänischen Eltern zahlen die gleichen Steuern wie alle Anderen. Die Zuschüsse aus Dänemark finanzieren nur die Mehrkosten, die durch die Minderheitenregelung entstehen. Die Einsparungen würden dafür sorgen, dass bis zu 22 der 47 dänischen Schulen in SH bedroht sind. Wir wollen Vielfalt und das bestmöglichste Bildungssystem. Da könnten wir uns bei den dänischen Schulen noch ein Pisa-Stück abschneiden. Die Kieler Jusos unterstützen die Aktion „Unsere Kinder sind auch 100% wert“.
Mehr Informationen dazu findet ihr auf www.100prozent.dk .